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CECS-RAM verabschiedet neue Zuschussregelung für Sozialpartner

Der Wirtschafts- und Sozialrat der Autonomen Region Madeira (CECS-RAM) hat mit der Verordnung Nr. 2/2026 den neuen Rechtsrahmen für die Vergabe von Zuschüssen an die Organisationen der Ständigen Kommission für soziale Konzertierung (CPCS) offiziell verabschiedet.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, den sozialen Dialog in der Region zu stärken und sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände über die notwendigen Mittel zur Ausübung ihrer Funktionen verfügen, um den sozialen Zusammenhalt und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.

Wichtige Punkte der Verordnung:

  • Vergabekriterien: Die finanzielle Unterstützung wird auf der Grundlage der effektiven Teilnahme an CPCS-Sitzungen, des Beitrags zur Konsensfindung, der Repräsentativität der Organisation und der Relevanz der durchgeführten Aktivitäten gewichtet.
  • Finanzielle Grenzen: Der jährliche Betrag, der jeder begünstigten Einrichtung gewährt wird, darf das 20-fache des geltenden Sozialhilfeindex (IAS) nicht überschreiten.
  • Teilnahmevoraussetzungen: Die Organisationen müssen ihren Status bei der Steuerbehörde und der Sozialversicherung reguliert haben und die Arbeits- und Sozialgesetzgebung einhalten.
  • Transparenz: Die begünstigten Einrichtungen sind verpflichtet, den erhaltenen Betrag und den Zweck des Zuschusses auf ihren institutionellen Websites und in Tätigkeitsberichten öffentlich bekannt zu geben und dabei stets die Finanzierungsquelle (CPCS / CECS-RAM) zu nennen.

Das jährliche Verfahren sieht vor, dass die CPCS bis zum 30. Juni über die Beträge berät, wobei die Werte anschließend in den Haushaltsentwurf integriert werden, der der Legislativversammlung der Autonomen Region Madeira vorgelegt wird. Die Verordnung trat mit ihrer Verabschiedung am 27. März 2026 in Kraft.

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